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Schon seit dem Bestehen des Stoneheads SC existiert die Maxime im Club, immer nach vorne zu streben und mit traditionellem Bewusstsein in der Scooterszene Neues zu schaffen und dies über den gegebenen Rahmen hinaus zu gestalten. Dies schafften wir im direkten regionalen Umfeld des Heilbronner Unterlandes über Jahre hinweg auch mit hartnäckigen und starken Anstrengungen nicht. Es scheiterte meist an regionalen politischen oder simpel bürokratischen Hürden, die uns – auch heute noch – jedes Mal auf’s Neue im Wege stehen bei der Planung und Durchführung unserer Events. Dennoch gaben wir nicht auf und trafen ein für alle Mal den Entschluss, im Jahre 2003 unser lange überfällig gewordenes erstes Treffen zu veranstalten – im siebten Clubjahr seit Gründung des Stoneheads SC. Recht spät, wie viele zurecht anmerken mögen! Aber wir fassten ein konkretes Vorhaben ins Auge: Zum einen unser erstes Treffen auszurichten, zum zweiten aber die Schaltroller-Rennen wieder zu beleben – für uns die optimale Kombination! Die Idee des Stoneheads SC Run & Race war geboren. Aus unserer Sicht hatte sich die Scooterszene im Laufe der Jahre in mehrere verschiedene Lager gespalten, die sich teilweise freiwillig aber nicht selbstverständlich überschneiden können und sich mehr oder weniger gegenseitig akzeptieren: - Die Traditionalisten
Diejenigen, die mindestens noch einen Schaltroller quasi fahrbereit halten und zu den für sie relevanten Szene-Events fahren, um die Rolleratmosphäre sowie die Gesellschaft zu genießen oder zumindest Präsenz zu zeigen. - Die Veteranen
Oft altbekannte Ikonen der angesagtesten Szene-Pflichtveranstaltungen, die kaum mehr großen Wert auf aktive Rollerpräsenz als vielmehr auf bewährten gemeinsamen Funfaktor mit garantierter Vernichtung von Körper und Verstand schwören – wie früher halt, aber gut. - Die Aktiveren
Rollerfahrer, die generell ihre Kisten einigermaßen in Schuss zu halten versuchen und sich auch für ausgefallenere oder anspruchsvollere Herausforderungen in Leistung oder Haltbarkeit der Reusen die Tage und Nächte vor Events um die Ohren schlagen, um nicht nur dabei zu sein sondern auch mit den Rollern zu performen. - Die Kids
Mehr oder weniger szenevertraute aber sehr ambitionierte junge Rollerfahrer, die das Glück haben, dem Schaltroller als erstem eigenen Fortbewegungsmittel verfallen zu sein und nicht dem Auto; entweder weil das Alter bzw. der eigene oder der Geldbeutel der Eltern dies nicht zuließen. - Die Internet-Scooterists
Altersneutrale und online recht mitteilungsaktive Roller(szene)-Interessenten, die sich überwiegend in Szene-Onlinemedien durch Präsenz auszeichnen und auf Events, auf denen sie als Nickname-Identitäten zumal offline erscheinen, unter ihresgleichen vornehmlich ihre Online-Konversationen fortsetzen.
Soweit klar. Diese verschiedenen Rollerfahrer galt es nach unserer Meinung, auf einem Event zusammenzuführen und möglichst nach unserem eigenen Geschmack zu begeistern; nämlich innerhalb eines traditionellen Rahmenprogramms, das einem klassischen Scooter-Run in nichts nachsteht, ein spannendes Schaltroller-Race zu veranstalten, das es seit über zehn Jahren nicht mehr gegeben hatte. Zum Run gehörten für uns ein fettes Festzelt mit Holzboden und Licht-/Soundsystem, zwei Soulnighter, Bier vom Fass, Customshow, Prüfstand etc. wie für uns zum Race eine möglichst professionelle und sichere Abwicklung dazu zählten, um uns richtig ins Zeug zu legen und ein gelungenes erstes Run & Race zu erschaffen. Es gelang.
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